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Sulzer-Chef erwartet im russischen Markt Rekordverkäufe

Der neue Sulzer-Chef Klaus Stahlmann sieht im russischen Markt noch viel Potenzial.

Vor allem das Geschäft mit Pumpen laufe hervorragend. «Für das Jahr 2012 erwarten wir einen Bestellungseingang und Umsatz auf Rekordniveau», sagte Stahlmann im Interview mit der «SonntagsZeitung». Das Thema Übernahmen in Russland betrachtet der Sulzer-Chef indes vorsichtig. Er sehe erhebliche Schwierigkeiten auf kultureller Seite. Weil die wenigsten Leute auf den unteren Ebenen Englisch sprächen, sei die Kommunikation schwierig. Wachsen will Sulzer dennoch - «Priorität hat indes das organische Wachstum», hält Stahlmann fest. Parallel würden passende Unternehmen gesucht, welche das Portfolio stärken könnten. Sulzer habe eine starke Bilanz und könne auch signifikante Akquisitionen in einer Grössenordnung von 1 Milliarde Franken tätigen. Einen Verkauf von Sulzer schliesst Stahlmann explizit aus. Seine Aufgabe sei es, dass das Unternehmen profitabel wachse und für jeden Investor attraktiv sei. Für das laufende Geschäftsjahr sehe er noch keine Abkühlung. Mit Ausnahme des Bereichs Energieerzeugung würden sämtliche Geschäfte weiterhin deutlich zulegen. Klaus Stahlmann ist erst seit diesem Jahr bei Sulzer. Er folgte auf Ton Büchner, der Ende Oktober 2011 das Unternehmen in Richtung des Beschichtungs- und Spezialchemiekonzerns Akzo Nobel verliess. Stahlmann kommt vom deutschen MAN-Konzern. Dort nahm er im letzten Frühling den Hut, weil im Zuge einer Korruptionsaffäre gegen ihn ermittelt wurde. Das Verfahren gegen ihn wurde inzwischen eingestellt.

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