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Swiss Life verdoppelt Gewinn im Jahr 2010

Der Lebensversicherer Swiss Life hat im vergangenen Jahr sein Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt und einen Gewinn von 560 Millionen

Fr. eingefahren. Der Konzern erreichte auf breiter Front operative Verbesserungen. Der wieder profitable deutsche Finanzprodukteverkäufer AWD, der Swiss Life gehört, leistete ebenso einen Beitrag zum Gewinnsprung wie die Schlankheitskur «Milestone», die sich der Konzern im Jahre 2009 verschrieben hatte. Zudem entwickelten sich die Kapitalanlagen günstig. Die Aktionäre erhalten 4,50 Fr. Gewinnauschüttung pro Aktie in Form einer Nennwertrückzahlung, wie der Konzern am Mittwoch bekannt gab. Vor einem Jahr hatte die Gruppe ihren Aktionären 2,40 Fr. Dividende ausgezahlt. Die Gesamteinnahmen des Konzerns reduzierten sich indes leicht von 20,22 Milliarden Fr. im Vorjahr auf 20,19 Milliarden Franken. In Lokalwährung ist Swiss Life aber um 4 Prozent gewachsen, womit auch der Lebensversicherer die Folgen des starken Frankens zu spüren bekam. Im Hauptmarkt Schweiz, wo Swiss Life zu den grössten Anbietern von Produkten für die berufliche und die individuelle Vorsorge gehört, stiegen die Prämien leicht. Während Swiss Life im ebenfalls wichtigen Frankreich ebenfalls noch etwas zulegen konnte, ging das Prämienvolumen in Deutschland, dem drittgrössten Markt, zurück. Swiss Life betont, die neuen und schärferen Kapitalanforderungen für Versicherer in der Schweiz «problemlos» erfüllen zu können. Die Finanzmarktaufsichtsbehörde Finma hat die als Swiss Solvency Test (SST) bekannten neuen Bestimmungen am 1. Januar in Kraft gesetzt.

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