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Swiss Prime Site dank Jelmoli-Übernahme mit Wachstumssprung

Die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site hat im ersten Halbjahr 2010 dank der Jelmoli-Übernahme einen Wachstumssprung erzielt.

Die Mieterträge stiegen gegenüber der Vorjahresperiode um 99,6 Prozent auf 211,4 Mio. Franken. Der Immobilienbestand wuchs von 4,2 Mrd. auf 8,1 Mrd. Franken. Der betriebliche Ertrag verdreifachte sich fast von 107,4 Mio. im ersten Halbjahr 2009 auf 295,9 Mio. Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Reingewinn vor Neubewertungen stieg um 68,8 Prozent auf 84,9 Mio. Franken. Die markanten Zuwachsraten kamen durch die im ersten Halbjahr 2010 erstmals voll konsolidierte Jelmoli-Gruppe zustande. Die Ertragsausfallquote stieg im ersten Halbjahr um 0,3 auf 4 Prozent. Die Nettorendite des Immobilienbestands lag unverändert bei 5 Prozent. Der Betriebsgewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) inklusive Neubewertungen nahm um 84,4 Prozent auf 204,5 Mio. Fr. zu. Ohne Neubewertungen erreicht das EBIT 164,2 Mio. Franken. Der Immobilienbestand von Swiss Prime Site wuchs um 111,4 Prozent auf 8,1 Mrd. Franken, wobei der Wert um 55,9 Mio. zulegte. Ende Juni verfügte das Unternehmen über 220 Liegenschaften inklusive 16 Baulandparzellen. Durch die Jelmoli-Übernahme wuchs die geografische Breite: Der Anteil der Region Zürich sank von 46 auf 38 Prozent, jener der Region Genf stieg von 9 auf 22 Prozent. Im Juli feierte Swiss Prime Site in Zürich die Aufrichte des Prime Towers und des Geschäftsgebäudes Platform. Der Turm, seine beiden Nebengebäude Cubus und Diagonal sowie Platform sollten im Mai 2011 fertig sein. Den aktuellen Vermietungsstand bezifferte das Unternehmen auf 75 Prozent. Swiss Prime Site rechnet damit, im laufenden Jahr das Resultat (ohne Sondereffekte) von 2009 zu erreichen. Anzeichen für eine sinkenden Flächennachfrage seien nicht spürbar. Die Ertragsausfallquote dürfte zwischen 4,5 und 5 Prozent liegen. Auf den 20. September wird die Swiss-Prime-Site-Aktie in den Midcap- Index SMIM der Schweizer Börse aufgenommen. Notiz an die Redaktion: folgt mehr nach MK

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