Zum Hauptinhalt springen

Swisscom dank Sondereffekten mit deutlich mehr Gewinn

Die Swisscom hat im ersten Quartal zwar weniger Umsatz erzielt, aber dennoch deutlich mehr Gewinn gemacht.

Der Reingewinn verbesserte sich um ein Viertel auf 474 Millionen Franken. Grund für die Steigerung sei vor allem der Wegfall einer Sonderbelastung durch die italienische Tochter Fastweb im Vorjahr, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Vor zwölf Monaten hatte die Swisscom wegen der Mehrwertsteueraffäre beim Mailänder Breitbandanbieter eine Rückstellung von 70 Millionen Euro (102 Millionen Franken) vornehmen müssen, die den Gewinn um ein Fünftel gedrückt hatte. Nun geht es wieder in die andere Richtung: Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) legte um 6,4 Prozent auf 1,126 Milliarden Fr. zu. Der operative Gewinn (EBIT) kletterte um 16,3 Prozent auf 648 Millionen Franken. Der Umsatz schrumpfte indes um 3,1 Prozent auf 2,862 Milliarden Franken. Damit hat die Swisscom operativ die Erwartungen der Finanzgemeinde nicht ganz erreicht. Analysten hatten laut der Nachrichtenagentur AWP im Durchschnitt bei einem Umsatz von 2,891 Milliarden Fr. mit einem EBITDA von 1,132 Milliarden Fr. und einem EBIT von 667 Millionen Fr. gerechnet. Der Reingewinn fiel indes etwas höher aus als prognostiziert. Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bleibt unverändert. Für 2011 erwartet der Telekomkonzern einen Nettoumsatz von mindestens 11,8 Milliarden Franken und einen EBITDA von über 4,6 Milliarden Franken.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch