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Swisscom und IWB unterzeichnen Vertrag für Basler Glasfasernetz

Die Industriellen Werke Basel (IWB) und die Swisscom bauen in Basel definitiv für 170 Millionen

Fr. ein gemeinsames Glasfasernetz auf. Die beiden Unternehmen haben am Freitag für dieses Projekt einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Das neue Glasfasernetz soll bis Ende 2017 sämtliche Basler Haushalte und Geschäftshäuser erschliessen, wie die beiden Unternehmen am Freitag mitteilten. Geplant sei die Verlegung von vier Fasern, was einen echten Wettbewerb ermögliche, heisst es im Communiqué weiter. Die Finanzierung des 170-Millionen-Projekts wird definitiv so aufgeteilt, wie dies schon vor acht Monaten im Vorvertrag geplant war: 60 Prozent der Investitionen übernimmt die Swisscom, 40 Prozent entfallen auf die IWB. Deren Anteil muss noch vom Basler Grossen Rat bewilligt werden. Zudem wird der Kooperationsvertrag der Wettbewerbskommission (Weko) zur Prüfung vorgelegt. Vorsprung Die Swisscom hat einen grossen Vorsprung: Während der grösste Schweizer Telekomkonzern bereits über ein Drittel Basels erschlossen hat, hat die IWB erst wenige Gebäude mit Glasfasern versorgt, wie IWB-Sprecher Dietmar Küther auf Anfrage sagte. Bei der Swisscom können die Endkunden schon heute Telefon, Fernsehen und Internet über die ultraschnellen Leitungen beziehen. Dagegen lancieren die IWB erst demnächst Angebote für Telekomdienstleister wie beispielsweise Sunrise oder CATV, die mit den IWB Absichtserklärungen unterzeichnet haben. Ziel sei ein möglichst attraktiver Preis für die Benutzung der Glasfasern durch die Swisscom-Konkurrentinnen, hiess es weiter. Angebote für Endkunden würden im Laufe des nächsten Jahres lanciert, sagte der IWB-Sprecher. Sollte die tatsächliche Netznutzung von Swisscom oder IWB grösser sein als die Investitionsaufteilung von 60 zu 40, dann sei ein Ausgleichsmechanismus vereinbart.

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