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Synthes einigt sich mit US-Regierung auf Vergleich bezüglich Norian

Der Medizinaltechnikkonzern Synthes hat sich mit der US-Regierung auf einen Vergleich bezüglich der Vorwürfe gegen die Tochtergesellschaft Norian geeinigt.

Das teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Die Justizbehörden im Bundesstaat Pennsylvania hatten Synthes vorgeworfen, das Wirbelsäuleprodukt Norian XR auf eine unzulässige Weise vermarktet zu haben. Im Sommer 2009 wurde das Unternehmen deswegen angeklagt. Der Vergleich mit dem US-Justizministerium und dem US- Bundesministerium für Gesundheit sieht vor, dass Synthes einen Betrag von 808'000 Dollar in Form von Buss- und Reugeldern zahlt, wie es in der Mitteilung heisst. Zudem habe Synthes der Veräusserung der Aktiven von Norian zustimmt. Die Tochtergesellschaft selbst zahlt Buss- und Reugelder in Höhe von rund 23,5 Mio. Dollar. Im Rahmen des Vergleichs habe Synthes zudem eine Vereinbarung zur Unternehmensintegrität mit dem Bundesministerium für Gesundheit abgeschlossen. Diese Vereinbarung sehe vor, dass Synthes ihr bestehendes Compliance-Programm aus dem Jahr 2005 weiter ausbaut und künftig eine unabhängige Prüfstelle unterhält. Abgesehen von den beschriebenen Zahlungen erwarte das Unternehmen durch diesen Vergleich keine wesentlichen finanziellen Auswirkungen. Der Vergleich wird in Kraft treten, sobald das Gericht die einvernehmlichen Geständnisse des Unternehmens genehmigt hat. Norian XE war von der US-Gesundheitsbehörde FDA im Jahr 2002 für die Behandlung von Knochen- und anderen Skelettdefekten zum Verkauf zugelassen worden. Synthes vermarktete das Produkt von 2002 bis 2004.

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