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Teure Energie hält Inflation in der Euro-Zone bei 2,6 Prozent

Brüssel Teure Energie hat im September einen Rückgang der Inflationsrate in der Euro-Zone verhindert.

Die Konsumentenpreise stiegen durchschnittlich um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Brüssel mit. Eine erste Schätzung hatte noch einen Anstieg auf 2,7 Prozent ergeben. Im August war die Teuerungsrate erstmals seit elf Monaten geklettert - auf 2,6 Prozent. Davor lag sie drei Monate hintereinander bei 2,3 Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) spricht bei Werten von knapp unter zwei Prozent von stabilen Preisen. Ihr Präsident Mario Draghi geht davon aus, dass die Inflationsrate erst im kommenden Jahr wieder in diesem Bereich liegen wird. Einige Ökonomen erwarten, dass die Währungshüter ihren Leitzins in diesem Jahr noch einmal senken werden. Wegen der Rezession in vielen Euro-Ländern hat sie ihn bereits auf das Rekordtief von 0,75 Prozent gedrückt. Billiges Geld soll Konsum und Investitionen anschieben.

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