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Thurgauer Kantonalbank macht 16 Prozent weniger Gewinn

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) hat in den ersten neun Monaten unter den tiefen Zinsen und der unsicheren Situation an den Finanzmärkten gelitten.

Der Bruttogewinn nahm um 16 Prozent auf 89,5 Mio. Franken ab. Der Betriebsertrag sank um 8,9 Prozent auf 199,3 Mio. Franken, wie die Bank am Dienstag mitteilte. Der Geschäftsaufwand nahm dank tieferen Personalkosten um 1,9 Prozent auf 109,8 Mio. Franken ab. Die Thurgauer Kantonalbank sei in einem schwierigen Umfeld solide unterwegs, schrieb die Bank in der Mitteilung weiter. Die Bilanzsumme nach neun Monaten betrug 15,98 Mrd. Franken. Die Kundenausleihungen stiegen im Vergleich zum Dezember 2009 um 1,6 Prozent auf 14,5 Mrd. Franken. Das Hypothekargeschäft wuchs dabei um 2 Prozent auf 12,8 Mrd. Franken. Positiv entwickelten sich auch die Kundengelder: Sie nahmen im Vergleich zum Dezember 2009 um 2,1 Prozent auf 9,1 Mrd. Franken zu. Für das Gesamtjahr rechnet die TKB mit einer ähnlichen Entwicklung. Das Umfeld bleibe anspruchsvoll. Deswegen werde die Bank den angestrebten Bruttogewinn von 136 Mio. Fr. nicht erreichen. Längerfristig will die TKB die führende Bank im Thurgau bleiben, wie sie in ihrer Strategie 2011 - 2015 festhält. Sie will ihr Angebot weiter ausbauen und die Beratungstätigkeiten verstärken. Deswegen reorganisiert sich die Bank: Die Geschäftsleitung wird von vier auf fünf Mitglieder erweitert. Neu geschaffen wird der Geschäftsbereich «Produkte und Service». Am flächendeckenden Filialnetz hält die Bank fest. Auch die Mitarbeiterzahlen sollen in den nächsten Jahren konstant bleiben. Die Neuorganisation soll Anfang April 2011 umgesetzt werden.

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