Zum Hauptinhalt springen

Tiefere Medikamentenpreise belasten Versandapotheke zur Rose Ostschweizer Unternehmen wieder in den schwarzen Zahlen

Tiefere Medikamentenpreise in der Schweiz haben den Umsatz der Ostschweizer Versandapotheke zur Rose im vergangenen Jahr belastet.

Die Verkäufe der noch jungen Unternehmung gingen von 529,9 Millionen Fr. auf 489,7 Millionen Fr. zurück. Das operative Ergebnis von 7,1 Millionen Franken, dem ein Betriebsverlust von 4,9 Millionen Fr. wegen eines Abschreibers im Vorjahr gegenübersteht, sei hingegen das zweitbeste seit Bestehen der Gruppe, teilte das seit 2001 im Versandhandel tätige Unternehmen am Donnerstag mit. Unter dem Strich verdiente zur Rose 3,6 Millionen Fr. und kehrt damit nach einem Verlust von 9 Millionen Fr. im Vorjahr in die schwarzen Zahlen zurück. Zur Rose hat nach eigenen Angaben neue Kunden gewinnen können. Zum Nutzen der Kunden will zur Rose noch stärker mit den Medikamentenherstellern zusammenarbeiten. Zur Rose schreibt sich auch die Senkung von Gesundheitskosten auf die Fahnen. Mit dem Versandmodell sei 2010 in der Schweiz durch den Verzicht auf Taxen und Checks und mithilfe von Rabatten und Generika 11 Millionen Franken gespart worden, hiess es. In Deutschland, wo zur Rose in den letzten Jahren mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, sei das Geschäft wieder erfolgreich. Ertragsverbesserungen hätten aber Vorrang vor der Umsatzsteigerung. Der Umsatz ging um 11 Prozent zurück. Das Unternehmen ist weiter in Österreich und in Tschechien tätig.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch