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Toyota Industries verschiebt Angebot für Uster Technologies

Der japanische Mischkonzern Toyota Industries (TICO) hat sein Kaufangebot für Uster Technologies am Montag auf Ende Januar 2012 verschoben.

Als Grund nennt er Verzögerungen bei den Wettbewerbsbehörden verschiedener Länder. Seine Übernahmeabsicht bekräftigt der Konzern. Die Japaner wollten weiterhin die Kontrolle als Mehrheitsaktionäre übernehmen, heisst es in einem Communiqué. Da in einigen Ländern die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden nicht vor Januar erfolgt, ersuchte TICO die Übernahmekommission um eine Verlängerung der sechswöchigen Frist für das öffentliche Kaufangebot und erhielt grünes Licht. Nun beabsichtige TICO das Angebot zusammen mit dem Angebotsprospekt am oder um den 31. Januar freizugeben. Zunächst war die Publikation auf oder um den 19. Dezember herum geplant gewesen. Der Verwaltungsrat von Uster Technologies nahm zustimmend Kenntnis von der Verschiebung. Die unabhängigen Mitglieder empfehlen den Aktionären weiterhin, nichts zu unternehmen und die offizielle Stellungnahme des Verwaltungsrates abzuwarten. TICO hatte im November seinen bestehenden Uster-Anteil von gut einem Viertel um weitere knapp 22 Prozent auf 50,3 Prozent ausgebaut. Für die ausstehenden Aktien bietet TICO je 38 Franken. Dieses Angebot hatte der Verwaltungsrat von Uster Technologies im damals als zu tief bezeichnet.

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