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UBS-Präsident Kaspar Villiger tritt vorzeitig ab Sergio Ermotti wird definitiv Konzernchef

Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger verlässt die UBS früher als geplant und macht damit Platz für Axel Weber.

Villiger stellt sich bei der Generalversammlung am kommenden 3. Mai nicht mehr zur Wiederwahl, wie die Grossbank am Dienstagmorgen mitteilte. Der frühere Chef der deutschen Bundesbank Weber war bereits im vergangenen Juli 2011 als Nachfolger für Villiger präsentiert worden. Weber sollte zwar bereits in diesem Jahr in den Verwaltungsrat eintreten, sein Wechsel auf den Präsidentenposten war aber erst auf das Frühjahr 2013 vorgesehen. Der ehemalige FDP-Bundesrat Villiger hatte die UBS-Führung im Frühjahr 2009 von Peter Kurer übernommen. Damals stand die UBS wegen ihrer Beihilfe zur Steuerhinterziehung für US-Kunden stark unter Beschuss. Kurer seinerseits war nur ein Jahr zuvor auf den schwer kritisierten Marcel Ospel gefolgt. Ermotti bleibt Konzernchef Ausserdem ernannte die Grossbank Sergio Ermotti definitiv zum Konzernchef. Der Verwaltungsrat habe sich nach einem umfassenden Evaluationsverfahren für den Tessiner Ermotti entschieden, teilte die Grossbank weiter mit. Ermotti besetzt den Posten an der UBS-Spitze interimistisch seit dem 24. September. Damals trat sein Vorgänger Oswald Grübel ab, nachdem ein UBS-Händler in London einen Verlust von über 2 Milliarden Franken verursacht hatte. Nach dem Skandal war der Ruf nach einem Neuanfang bei der Bank laut geworden. Die UBS-Führungsspitze habe zudem die Strategie und die zukünftige Positionierung der Grossbank festgelegt, wie es im Communiqué weiter heisst. Details dazu würden aber erst an einem Investorentag am kommenden Donnerstag in New York bekannt gegeben.

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