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Überraschend milde Busse gegen Topf-2-Bank

Jetzt startet er also, der Reigen der Bussen gegen Schweizer Banken im US-Steuerstreit. Warum die erste in der Reihe, die Tessiner BSI, trotz 211 Millionen Dollar gut bedient ist.

Erste Kategorie-2-Bank die sich mit den US-Behörden einigen konnte: Der Sitz der Banca della Svizzera Italiana in Lugano(Archivbild). Foto: Keystone / Martin Ruetschi
Erste Kategorie-2-Bank die sich mit den US-Behörden einigen konnte: Der Sitz der Banca della Svizzera Italiana in Lugano(Archivbild). Foto: Keystone / Martin Ruetschi

Die Busse der Tessiner BSI ist ein Leiturteil für den ganzen Schweizer Finanzplatz. Davon ausgehend, können viele der in den US-Steuerdisput involvierten Institute abschätzen, was ihnen blüht.

Überraschenderweise fällt die Strafe für die Luganeser Bank günstig aus. 211 Millionen Dollar muss das Unternehmen, das neu zur brasilianischen BTG-Gruppe von Ex-UBS-Investmentbanker André Esteves gehört, den USA für Beihilfe zu Steuerhinterziehung bezahlen. Das entspricht nur gerade 7,6 Prozent der auf dem Höhepunkt im August 2008 von der BSI verwalteten US-Vermögen. Diese betrugen knapp 2,8 Milliarden Dollar, verteilt auf rund 3500 US-Kunden.

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