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Uhrenexporte steigen zweiten Monat in Folge um über 30 Prozent

Die Schweizer Uhrenindustrie hat ihre Exporte im Mai um 31,6 Prozent auf 1,63 Milliarden

Fr. gesteigert - es ist der 16. Monat in Folge mit einem zweistelligen Exportwachstum. Doch auch diese Branche spürt den Effekt des starken Frankens. Die Uhrenindustrie reagiere sehr sensibel auf den hohen Frankenkurs, sagte Jean-Daniel Pasche, Präsident des Verbands der Schweizer Uhrenindustrie (FH), der Nachrichtenagentur sda. Die Margen der Firmen sänken, weil sie ihre Preise nicht an den höheren Währungskurs anpassen könnten. Bei den sehr teuren Uhren sei der Handlungsspielraum allerdings etwas grösser, weil die Schweizer Hersteller dort eine starke Marktstellung hätten, sagte Pasche. Die Exporte von Armbanduhren erhöhten sich im Mai um 30,6 Prozent auf 1,53 Milliarden Franken, wie der FH am Donnerstag bekannt gab. Besonders stark erhöhten sich die Ausfuhren von günstigen Uhren, gefolgt von den teuren Uhren. Das schwächste Wachstum gab es bei Uhren mit Exportpreisen zwischen 200 bis 500 Franken - aber auch in diesem Segment betrug der Zuwachs rund 20 Prozent. Am stärksten stieg der Absatz in China, gefolgt von Singapur, Hong Kong, Frankreich und den USA.

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