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Uhrmacherei prägt jurassische Wirtschaft immer mehr

Die Uhrenindustrie wird im Kanton Jura immer wichtiger.

Während diese Sparte 2001 noch 14 Prozent aller jurassischen Arbeitsplätze anbot, waren es 2008 schon 17 Prozent, wie eine am Donnerstag in Moutier BE präsentierte Studie der Grossbank UBS aufzeigt. Die Autoren der Studie sagten bei der Vorstellung im Rahmen der Industriemesse Siams, diese Entwicklung werde mit dem Bau eines Produktionsgebäudes der Swatch Group in Boncourt und eines Werks von Tag Heuer in Chevenez noch zunehmen. Darunter leide die Diversifikation der jurassischen Wirtschaft. Zudem bleibt das Bruttoinlandprodukt des nordwestschweizerischen Kantons mit 4 Milliarden Franken im Jahr 2010 weiterhin unterdurchschnittlich. Der Jura belegt Platz 20 im Klassement nach Kantonen. In der Studie steht auch, dass sich der Jurabogen in der Schweiz durch seine Spezialisierung auf Spitzentechnologie auszeichnet. Dafür spielt nebst der Uhrenindustrie auch die Medizinaltechnik eine Rolle. Dennoch wird der Kanton Jura nicht als besonders attraktiver Wohnkanton wahrgenommen: Die Bevölkerung wächst kaum. Ähnlich ist die Situation laut der UBS-Studie im Berner Jura.

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