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Unia will mit den Baumeistern zurück an den Verhandlungstisch

Die Gewerkschaft Unia will erneut mit dem Schweizerischen Baumeisterverband verhandeln.

83 Prozent der Bauarbeiter haben laut einer Befragung das Lohnangebot der Baumeister abgelehnt und Neuverhandlungen verlangt, teilte die Unia am Freitag mit. Die Baumeister hatten Anfangs Dezember die Gespräche nach vier Verhandlungsrunden ergebnislos abgebrochen. Der Verband empfahl den Mitgliedern, die Lohnsumme um ein Prozent zu erhöhen. Mit dem Abbruch der Verhandlungen bestrafe der Baumeisterverband die anständigen Bauunternehmungen, die ihren Leuten eine rechte Lohnerhöhung gewähren würden, schrieb die Unia im Communiqué. «Belohnt werden die schwarzen Schafe, die nicht einmal die Lohnempfehlung des Baumeisterverbandes umsetzen und so die Preise drücken können.» Die Gewerkschaften verlangen eine Lohnerhöhung von 2,7 Prozent. Da bis Ende 2011 noch die vereinbarte Friedenspflicht zählt, sind sie auf Verhandlungen angewiesen, um ihre Lohnforderungen durchzubringen. Im nächsten Jahr steht jedoch die Gesamterneuerung des Gesamtarbeitsvertrages (GAV) an. Die Unia droht schon jetzt: «Die Bauarbeiter werden für ihre berechtigten Anliegen einstehen und ihre Interessen auf der Baustelle zu verteidigen wissen.» In den vergangenen Jahren ist es auf dem Bau oft zu harten Arbeitskämpfen gekommen.

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