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100'000 Franken für virtuelles Aroma

Die neuen Terra Chips schmecken nach Essiggurke und Dill. Entstanden ist der Geschmack im Internet. Werden die Migros-Chips zum Verkaufserfolg, kriegt die Erfinderin viel Geld.

Klassische Werbung funktioniert in der Regel so: Will ein Unternehmen die Konsumenten auf ein neues Produkt aufmerksam machen, beauftragt es eine Werbeagentur, die einen teuren Spot dreht, der am Fernsehen zigfach gezeigt wird, was die Verkaufszahlen in die Höhe treibt. Das Konzept ist bekannt und seit 50 Jahren im Einsatz.

Nun entdecken Firmen zunehmend das Internet für clevere Werbefeldzüge, die - und das sei hier vorweggenommen- nicht billiger sind als übliche TV-Kampagnen. Aufgefallen ist der Redaktion von Redaktion Tamedia eine Aktion der Migros. Seit Jahren bietet der Detailhändler die Marke Terra Chips (Bischofszell Nahrungsmittel) an, die sich gegenüber anderen Hersteller vor allem durch eigenwillige Geschmacksrichtungen abhebt. So waren schon Chips mit Ziger-Geschmack oder in Form einer Thymian-Zitrone-Kombination im Verkaufsregal zu finden.

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