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«250 Millionen Dollar sind ein anständiger Preis»

Jeff Bezos kauft die «Washington Post» – eine Chance für den Journalismus oder ein Zeichen seines Niedergangs? Antworten von Medienökonom Matthias Karmasin.

«Symbol für den Abschied vom Gutenberg-Zeitalter»: Gebäude der «Washington Post».
«Symbol für den Abschied vom Gutenberg-Zeitalter»: Gebäude der «Washington Post».
Keystone

Herr Karmasin, der Silicon-Valley-Unternehmer Jeff Bezos kauft die Traditionszeitung «Washington Post». Geht es hier nur ums Prestige oder auch ums Geschäft? Medien wurden schon immer aus zwei Gründen betrieben: zur Akkumulation von finanziellem Kapital einerseits und von sozialem Kapital andererseits. Bei der «Washington Post» als renommiertem und innenpolitisch bedeutsamem Medium spielen Reputation und Imagegewinn sicher eine grosse Rolle.

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