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30-Millionen-Attacke gegen Basler Kantonalbank

379 geprellte Anleger fordern Geld von der Bank. Das Geldhaus habe sich «bewusst blind» gestellt, als das Schneeballsystem des Vermögensverwalters ASE ins Rollen kam.

Eine Gruppe von Kleinanlegern bekam von der BKB bis heute kein Geld zurück. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Eine Gruppe von Kleinanlegern bekam von der BKB bis heute kein Geld zurück. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

«Mindestens 28 Millionen Franken; plus 2,2 Millionen Euro; plus 2,4 Millionen US-Dollar» – exakt so viel wollen 379 Anleger von der Basler Kantonalbank (BKB) bezahlt haben. Am 19. August haben die Anwälte der Gruppe von Geschädigten einen Antrag beim Bezirksgericht Laufenburg eingereicht.

Hintergrund ist eine der grössten Schweizer Betrugsaffären – der Fall ASE Investments AG. Der Vermögensverwalter aus dem Aargauer Fricktal hatte von 2006 bis 2012 ein Schneeballsystem betrieben, ASE stand für «Anlage, Sicherheit, Ertrag». Die BKB amtierte als Hausbank der Firma. Im Frühling 2012 kollabierte das Konstrukt. Rund 1700 Personen verloren laut Anklage Geld, darunter Ärzte, Chiropraktiker oder Rentner­ehepaare, aber auch Finanzberater und Bankangestellte.

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