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40 Minuten zum Lichttanken – der Fall Migros trifft die ganze Branche

Wer am Arbeitsplatz kein natürliches Licht sieht, muss das gemäss Gesetz kompensieren können. Der Entscheid des Zürcher Verwaltungsgerichts könnte weitreichende Folgen haben.

Angela Barandun, Romeo Regenass
Konsumwelt ohne Tageslicht: Wer am Arbeitsplatz kein natürliches Licht sieht, muss dies komensieren können. (Archivbild)
Konsumwelt ohne Tageslicht: Wer am Arbeitsplatz kein natürliches Licht sieht, muss dies komensieren können. (Archivbild)
Sophie Stieger
Arbeiten im Stollen: Der Entscheid hat auch Auswirkungen auf andere Arbeitsgeber. Naturgemäss haben die Kaltbach Höhlen, wo Emmi seine Käselaibe lagert, keine Fenster. (Archivbild)
Arbeiten im Stollen: Der Entscheid hat auch Auswirkungen auf andere Arbeitsgeber. Naturgemäss haben die Kaltbach Höhlen, wo Emmi seine Käselaibe lagert, keine Fenster. (Archivbild)
Gaëtan Bally, Keystone
Aussicht nicht gewollt: Insbesondere betrifft der Entscheid den Detailhandel, Lagerhäuser und Archive, wo Fenster meist gar nicht erwünscht sind, wie hier im Lager von Ikea Spreitenbach. (Archivbild)
Aussicht nicht gewollt: Insbesondere betrifft der Entscheid den Detailhandel, Lagerhäuser und Archive, wo Fenster meist gar nicht erwünscht sind, wie hier im Lager von Ikea Spreitenbach. (Archivbild)
Martin Ruetschi, Keystone
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Das Migros-Personal im Untergeschoss des Zürcher Hauptbahnhofs soll pro Tag 40 Minuten bezahlte Pause erhalten, um «Licht zu tanken». Durch den Entscheid des Zürcher Verwaltungsgerichts fallen bei der Migros zusätzliche Lohnkosten von rund 750'000 Franken an. Gesundheitsschutz sei Sache des Arbeitgebers und gehe zu seinen Lasten, schreibt das Gericht. Es stützte sich bei seinem Entscheid auf das Arbeitsgesetz und die dazugehörende Verordnung.

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