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400 Millionen Verlust für Austrian Airlines

Die österreichische Fluggesellschaft, die vor dem Verkauf an die Lufthansa steht, braucht finanzielle Hilfe.

Die Austrian Airlines (AUA) wird 2008 auf Grund von hohen Abschreibungen einen Jahresverlust von über 400 Millionen Euro ausweisen. Zur Absicherung des Geschäftsmodells sei bis zum Erhalt der EU-Genehmigung für den von Österreich zugesagten Zuschuss eine Zwischenfinanzierung vorgesehen, teilte die angeschlagene Fluglinie am Freitag mit. Angaben über die Höhe des Kredits wollte die AUA nicht machen.

Die österreichische Fluglinie steht kurz vor einem Verkauf an die Lufthansa. Die Deutschen wollen aber nur etwa die Hälfte der Schulden von insgesamt knapp 1 Mrd. Euro übernehmen. Die Republik Österreich will daher zur Erfüllung des Verkaufsprozesses der AUA mit 500 Millionen Euro unter die Arme greifen.

Der Zuschuss muss aber von der EU-Kommission genehmigt werden, die prüfen muss, ob es sich um eine verbotene Beihilfe handelt. In mit der Situation vertrauten Kreisen heisst es, dass mit einer Entscheidung der EU frühestens im Februar gerechnet werden könne.

An Abschreibungen werden 2008 rund 240 bis 290 Millionen Euro erwartet, wobei rund 150 bis 200 Millionen Euro auf die Wertminderung von Flugzeugen zurückzuführen seien. Die im Zuge der Mitte Oktober ausgegebenen Gewinnwarnung genannte Prognose für den Jahresverlust vor Sondereffekten von 100 bis 125 Millionen Euro bleibe aufrecht, teilte die AUA mit.

SDA/vin

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