Zum Hauptinhalt springen

45'057 Firmen könnten bald ohne Chef dastehen

9,6 Prozent der Schweizer Firmen hinken mit der Regelung der Nachfolge hinterher. Laut einer Studie verpassen es viele, die Übergabe zu organisieren. Die meisten davon sind in der Immobilienbranche zuhause.

Fast 10 Prozent der Firmen in der Schweiz stehen vor einem Nachfolgeproblem. Vor allem grosse Einzelfirmen haben es verpasst, die Geschäftsübergabe zu regeln. Insgesamt sind es 45'057 Firmen, die ihre Zukunft noch organisieren müssen.

Das entspricht einem Anteil von 9,7 Prozent aller aktiven im Handelsregister eingetragenen Einzelfirmen, GmbHs und Aktiengesellschaften (AGs). Gemäss einer aktuellen Studie des Wirtschaftsinformationsdiensts Credita bestehen je nach Betriebsgrösse deutliche Unterschiede. Grössere AGs und GmbHs haben beispielsweise weniger Probleme. Grosse Einzelfirmen hingegen sind stärker betroffen.

15,7 Prozent der Einzelfirmen betroffen

Generell sind es vor allem Einzelfirmen, die ihre ihre Nachfolge noch nicht organisiert haben. Der Anteil beträgt 15,7 Prozent. Bei den Aktiengesellschaften liegt der Anteil bei 9,2 Prozent und den GmbHs (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) bei 3,1 Prozent.

Die Autoren der Studie stellen eine potenzielle offene Nachfolgeregelung fest, sofern der im Handelsregister eingetragene Inhaber respektive die Gesellschafter 60 oder mehr Jahre alt sind.

Anteil im Süden und Westen der Schweiz höher

In der südlichen und westlichen Schweiz sei dieser Anteil höher, in der Zentralschweiz und in Zürich liegen die Werte unter dem Durchschnitt.

Nach Branchen betrachtet haben Informatikunternehmen den geringsten Wert. Nur fünf Prozent der Firmen haben eine ungeregelte Nachfolge. Bei den Immobilienmaklern und -verwaltern sind es hingegen 13,2 Prozent.

SDA/wid

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch