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500 Angestellte von Orell Füssli Thalia protestieren

Die Gewerkschaft Syndicom wirft Orell Füssli Thalia vor, eine Vereinbarung zum Gesamtarbeitsvertrag zu verletzen. Angestellte sollen 42,5 statt 41 Stunden pro Woche arbeiten müssen.

2013 mit Orell Füssli zusammengetan, jetzt gibt es Ärger mit den Angestellten: Thalia-Filiale in Thun. (8. März 2013)
2013 mit Orell Füssli zusammengetan, jetzt gibt es Ärger mit den Angestellten: Thalia-Filiale in Thun. (8. März 2013)
Keystone

Im Januar hat Orell Füssli Thalia (OFT) eine Zusatzvereinbarung unterschrieben, die den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) auf die Mitarbeiter der ehemaligen Thalia Bücher AG ausdehnt. Syndicom wirft jetzt OFT vor, diese Zusatzvereinbarung zu verletzten.

OFT nutze den Zusammenschluss dazu aus, die Arbeits- und Präsenzzeit von heute 41 auf 42,5 Stunden in der Woche zu erhöhen, schreibt Syndicom. Das entspreche nicht dem Sinn und Geist, in dem die Zusatzvereinbarung ausgehandelt worden sei. Die Gewerkschaft fordert mit einer von 500 Angestellten unterschriebene Petition die Rücknahme der Massnahme.

Gespräche im Oktober

Orell Füssli Thalia will die darin enthaltene Anliegen der Mitarbeiter prüfen, wie das Unternehmen auf Anfrage schriftlich mitteilte. Gespräche über die eingebrachten Forderungen sollen im Verlauf des Oktobers stattfinden.

Orell Füssli und die deutsche Thalia Holding hatten im März 2013 bekannt gegeben, dass sie ihr Buchhandelsgeschäft zusammenlegen. Das neue Unternehmen Orell Füssli Thalia ist das grösste Schweizer Buchhandelsunternehmen. Es erwirtschaftet nach eigenen Angaben rund 230 Millionen Franken Umsatz und beschäftigt rund 900 Mitarbeitende.

SDA/rar

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