62 Millionen Dollar Unkosten für 30 Minuten Verspätung

Die Panne mit der Facebook-Aktie kommt Nasdaq teuer zu stehen. Beim Quartalsergebnis sind die Zahlen des Börsenbetreiber regelrecht eingebrochen.

Schlechtes Ergebnis aufgrund des Facebook-Börsengangs: Anzeigetafel für Börsenkurse in New York. (Archivbild)

Schlechtes Ergebnis aufgrund des Facebook-Börsengangs: Anzeigetafel für Börsenkurse in New York. (Archivbild)

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Die US-Technologiebörse Nasdaq OMX hat finanziell unter den technischen Problemen beim Facebook-Börsengang vor rund einem Jahr zu leiden. Im ersten Quartal 2013 halbierte sich der Gewinn auf 42 Millionen Dollar, wie der transatlantische Börsenbetreiber heute mitteilte.

Das Unternehmen hat bislang 62 Millionen Dollar zurückgelegt, um den Streit mit Brokern zum Facebook-Börsengang von Mai 2012 aus der Welt zu schaffen. Das Geld ist als Entschädigung vorgesehen. Der Umsatz des Konzerns stieg unterdessen um ein Prozent auf 418 Millionen Dollar.

Nasdaq musste auf anderes System umstellen

Das weltgrösste soziale Netzwerk hat bei seinem Börsengang 16 Milliarden Dollar eingenommen. Wegen technischer Mängel verzögerte sich bei der Erstnotiz aber der Handel um 30 Minuten. Die Nasdaq nutzte schliesslich ein anderes System. Die Aufträge vieler Kunden wurden deswegen verspätet bearbeitet.

Weil die Aktie nach anfänglichen Gewinnen an Wert verlor, mussten einige Investoren und Händler hohe Verluste verbuchen. (mrs/sda)

Erstellt: 24.04.2013, 15:37 Uhr

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