Aus Rest-Yahoo wird Altaba

Nach dem Verkauf des Webgeschäfts soll aus Yahoo Altaba werden. Konzernchefin Marissa Mayer wird den Verwaltungsrat der Firma verlassen.

Wird noch aus Alibaba und Yahoo Japan bestehen: Yahoo. (Archivbild)

Wird noch aus Alibaba und Yahoo Japan bestehen: Yahoo. (Archivbild) Bild: Ritchie B. Tongo/Keystone

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Der Internet-Pionier Yahoo will nach dem geplanten Verkauf des Webgeschäfts das verbliebene Unternehmen in Altaba umbenennen. Altaba wird vor allem aus der Beteiligung an der chinesischen Online-Plattform Alibaba und Yahoo Japan bestehen.

Gleichzeitig teilte das Unternehmen am Montag mit, dass die heutige Konzernchefin Marissa Mayer dann den Verwaltungsrat der Firma – das Kontrollgremium mit weitreichenden Funktionen – verlassen wird.

Zugleich gebe es das Risiko, dass Verizon den Deal wegen des massiven Daten-Diebstahls bei dem Konzern platzen lasse, räumte Yahoo weiter ein.

Nach Vereinbarung des Verkaufs für 4,8 Milliarden Dollar im Juli wurden zwei Online-Attacken aus den Jahren 2013 und 2014 bekannt, bei denen jeweils die Daten von 500 Millionen und einer Milliarde Yahoo-Nutzer entwendet worden waren. Verizon kündigte bereits an, den Deal auf den Prüfstand zu stellen. (chk/sda)

Erstellt: 10.01.2017, 03:21 Uhr

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