Axpo kündigt Stellenabbau an

Die Axpo ergreift Massnahmen gegen schwindende Gewinne. Der Energiekonzern will die Kosten senken, in Kraftwerke investieren und die Effizienz steigern. Zudem sollen Stellen gestrichen werden.

Muss Geld sparen: Die Axpo, hier das Axpo-Logo am Atomkraftwerk Beznau.

Muss Geld sparen: Die Axpo, hier das Axpo-Logo am Atomkraftwerk Beznau. Bild: Reuters

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Mit diesen Massnahmen will der Energiekonzern Axpo seinen jährlichen Gewinn um 100 Millionen Franken steigern. Wie viele Stellen abgebaut werden sollen, liess das Unternehmen in der Mitteilung nicht verlauten.

Die wirtschaftliche Abkühlung und die Katastrophe in Japan hätten grosse Veränderungen in der Energiebranche zur Folge, begründete der Konzern die geplanten Massnahmen. Das schwierige Umfeld schlage sich in den Geschäftszahlen des Konzerns nieder. Auch das laufende Geschäftsjahr, das am 30. September endet, sei «sehr schwierig und unsicher».

Um dem Trend entgegenzuwirken, will Axpo mehrere Milliarden Franken in Kraftwerke und Infrastruktur investieren. Im Fokus stehen dabei Wasserkraft und erneuerbare Energien. Daneben strebt Axpo einen effizienteren Einsatz der vorhandenen Ressourcen an. Unter anderem werde eine Fokussierung im Handelsgeschäft bei den einzelnen Tochterunternehmen geprüft, hiess es in der Mitteilung.

(wid/sda)

Erstellt: 14.09.2011, 08:17 Uhr

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