Das Ende der Briefmarken-Automaten in der Schweiz

Bald ist es vorbei mit den gelben Kästen: Die Post hat angefangen, sämtliche Briefmarkenautomaten der Schweiz abzubauen und zu verschrotten. Der Service lohne sich nicht, so das Unternehmen.

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Im Januar hat die Post angefangen, ihre Briefmarken-Automaten im öffentlichen Raum abzubauen. Noch stehen im ganzen Land 700 dieser Kästen, die gegen Münzen Briefmarken ausspucken. Bis Mai sollen sie alle verschwunden sein, wie die Post gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet bestätigt.

Obwohl die Mehrheit der Automaten bei Poststellen oder an gut besuchten öffentlichen Plätzen stehe, würden sie immer weniger genutzt, so das Unternehmen. Der Umsatz sei stark zurückgegangen: Durchschnittlich kaufe eine Person in der Schweiz heute Marken für weniger als einen Franken jährlich aus den Automaten. Hinzu komme, dass es kaum mehr möglich sei, für die Automaten mit ihrer Technik aus den 1970er-Jahren Ersatzteile zu besorgen.

Alte Kästen in den Museen

Aus diesem Grund werden die ausrangierten Kästen auch nicht ins Ausland verkauft, sondern verschrottet. Ein paar wenige Exemplare würden an Museen gegeben, so eine Sprecherin gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet.

Für Kunden auf der Suche nach Briefmarken empfiehlt die Post, sich an Postschalter oder an die Valora-Kioske zu wenden. Im Internet können sowohl Briefmarken als auch vorfrankierte Couverts erworben werden. (oku)

Erstellt: 02.02.2011, 12:23 Uhr

Verschwinden bis im Mai: Briefmarkenautomaten, hier in Zürich.

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