Denner-Wasser durch Lösungsmittel verseucht

Der Detailhändler ruft sämtliche Wasserflaschen der Marke San Andrea zurück. Das Getränk weist offenbar Rückstände eines Lösungsmittels auf.

Rückruf im grossen Stil: Mineralwasser-Sortiment im Denner. (Archivbild)

Rückruf im grossen Stil: Mineralwasser-Sortiment im Denner. (Archivbild) Bild: Keystone

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Denner ruft alle Flaschen des Mineralwassers «San Andrea» zurück. In zwei 2-Liter-Flaschen sei der chemische Fremdstoff Butanon gefunden worden, teilte der Detailhändler heute mit.

Butanon ist eine farblose Lösungsmittel-Flüssigkeit mit einem intensiven, unangenehmen Geruch nach Aceton. Der Geruch werde beim Öffnen der Flasche schnell bemerkt, schreibt Denner. In grösseren Mengen konsumiert, könne Butanon die Gesundheit schädigen.

Denner hat nach eigenen Angaben das Kantonale Labor Zürich sowie das Bundesamt für Gesundheit informiert.

(mrs/sda)

Erstellt: 22.11.2011, 22:09 Uhr

Artikel zum Thema

«Als Denner-Verkäufer verdiene ich mehr als mit dem Karussell»

Montagsfragebogen Mike Stocker (40) ist jeden Herbst 50 Tage lang mit dem Karussell auf der Zürcher Rathausbrücke zu Gast. Auch wenn er als Verkäufer im Denner Mönchaltorf mehr verdient. Mehr...

Denner plant 80 neue Filialen

Um gegen Aldi und Lidl zu bestehen, hat die Migros-Tochter Denner ihre Strategie überarbeitet. Der Discounter setzt voll auf die Karte Expansion und will eine eigene Billiglinie einführen. Mehr...

Denner will Filialnetz kräftig ausbauen

Detailhandel Der Discounter Denner setzt nach der Ernennung von Mario Irminger zum neuen Geschäftsführer auf Wachstum. Mehr...

Weiterbildung

Banken umwerben Frauen

Weltweit steigt das Privatvermögen von Frauen. Banken zeigen, wie dieses gewinnbringend anzulegen ist.

Kommentare

Die Welt in Bildern

Warten auf den Papst: Ein Mann schaut aus seinem Papst-Kostüm hervor. Der echte Papst verweilt momentan in Bangkok und die Bevölkerung feiert seine Ankunft. (20. November 2019)
(Bild: Ann Wang) Mehr...