Der Dreamliner darf mit neuen Batterien auf Testflug

Der Flugzeughersteller Boeing hat Pläne für besser belüftete Batterien vorgestellt. Die 787 muss aber noch umfangreiche Testflüge absolvieren, bevor die Fluggesellschaften wieder regulär mit ihr fliegen dürfen.

Seit Januar am Boden: Der Dreamliner von Boeing.

Seit Januar am Boden: Der Dreamliner von Boeing. Bild: Reuters

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Die US-Luftverkehrsbehörde FAA hat einen Plan des Flugzeugherstellers Boeing gebilligt, mit dem die Probleme bei den Batterien für das Grossraumflugzeug 787 gelöst werden sollen.

Die Behörde ordnete zugleich umfangreiche Testflüge mit den neuen Batteriepaketen an, ehe der Flugverkehr der Dreamliner mit Passagieren wieder aufgenommen wird.

Neuer Aufbau

Das technische Konzept sieht einen neuen Aufbau der Batterien vor, mit dem das Risiko einer Überhitzung minimiert werden soll. Dazu gehört eine bessere Isolierung der acht Batteriezellen und ein neues Belüftungssystem, wie die FAA mitteilt. Die Behörde genehmigte zwei erste Testflüge mit den neuen Batterien.

Das Flugzeug dürfe aber «nicht eher wieder in den Dienst gehen, bis wir davon überzeugt sind, dass das neue Design die Sicherheit der Maschine und ihrer Passagiere gewährleistet», erklärte Verkehrsminister Ray LaHood in Washington.

Die 50 Maschinen umfassende 787-Flotte wurde im Januar weltweit stillgelegt, nachdem in einer Maschine eine Batterie in Brand geraten war und sich in einer anderen Rauch entwickelt hatte. Am 7. Januar war die Batterie einer Japan-Airlines-Maschine entflammt, die auf dem Flughafen von Boston geparkt war. Neun Tage später musste eine 787 der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways nach Batterieproblemen notlanden. (mw/chk/AP/sda)

Erstellt: 12.03.2013, 23:11 Uhr

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