Die UBS sucht Untermieter in New York

Die Grossbank UBS hat fast drei Viertel ihrer Bürofläche im UBS-Building in Manhattan ausgeschrieben. Angeblich sollen einzig Vermögensverwalter an der repräsentativen Adresse bleiben dürfen.

Zu teuer: Das UBS-Building in New York.

Zu teuer: Das UBS-Building in New York. Bild: Keystone

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Das Hochhaus an der Park Avenue Nummer 299 an bester Lage in Manhattan war bis anhin als UBS-Building, als UBS-Gebäude, bekannt. Dies könnte sich nun ändern: Wie der Wirtschaftsinformationsdienst Bloomberg berichtet, hat die Schweizer Grossbank sieben Etagen oder fast drei Viertel ihrer Bürofläche in dem New Yorker Gebäude zur Untermiete ausgeschrieben.

Unter Berufung auf zwei anonyme Quellen berichtet Bloomberg weiter, die UBS wolle noch fünf Etagen des Hochhauses behalten – zumindest bis der Mietvertrag Ende Januar ausläuft. Eine dritte Person mit Kenntnis der Pläne der Bank soll angegeben haben, dass die UBS einen Teil der Vermögensverwaltung im Gebäude belassen wolle, während die Investmentbanker umziehen müssten.

Mietpreise sinken

Der Vorsitzende der von der UBS beauftragten Immobilienfirma CBRE, Robert Alexander, sagt gegenüber Bloomberg, die UBS verfüge wie alle Finanzfirmen zurzeit über überschüssige Kapazität. Die UBS selber nahm zu den Plänen nicht Stellung.

Die Immobilienpreise in Manhattans Zentrum sind zuletzt gemäss einem Bericht der Immobilienfirma Colliers International gefallen und liegen demnach nun um 5,6 Prozent tiefer als vor Jahresfrist.

Ein Vertreter der Immobilienfirma Colliers führt dies auf die Sparmassnahmen der Finanzwelt zurück. Praktisch alle grossen Finanzfirmen in New York würden eine Reduktion der Büroflächen in Betracht ziehen, zitiert Bloomberg James Emden: «Brauchen wir so viel Platz? Brauchen wir so viele Leute?», würden sich diese Firmen heute fragen.

Die betroffenen Mitarbeiter müssen allerdings nicht weit umziehen: Die UBS will nun offenbar die meisten Abteilungen in einem anderen Gebäude zusammenziehen. Dieses liegt nur ein paar Minuten zu Fuss entfernt – aber eben nicht an bester Lage fast vor der Central Station. (mw)

Erstellt: 06.05.2013, 13:51 Uhr

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