Die meisten Schweizer Kaupthing-Kunden kommen zu ihrem Geld

35 Millionen Franken liegen auf den Konten der Schweizer Filiale der isländischen Bank. Das meiste davon ist laut Bankenkommission gesichert.

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Der grösste Teil der Kundengelder falle unter die Grenze von 30'000 Franken pro Kunde und sei darum durch den Einlagensicherungsfonds der Schweizer Banken gesichert. Das sagte heute Tobias Lux, Sprecher der Eidgenössischen Bankenkommission(EBK).

Nur einige wenige der insgesamt rund 1700 Kaupthing-Kunden haben mit anderen Worten mehr als 30'000 Franken bei dem Institut platziert.

5000 Franken bereits diese Woche

Guthaben bis maximal 5000 Franken werden bereits in der kommenden Woche ausbezahlt, wie der EBK-Sprecher sagte. Danach werde der Einlagesicherungsverein um eine möglichst rasche Auszahlung aller Guthaben bis 30'000 Franken besorgt sein. Offen bleibt vorerst, was mit den wenigen Guthaben passiert, die über der gesicherten Limite liegen.

Die EBK war gestern eingeschritten, als bei dem Institut im Zuge von Abzügen akute Liquiditätsprobleme auftauchten. Die Aufsichtsbehörde setzte zwei Untersuchungsbeauftragte ein, die die finanziellen Verhältnisse des Instituts klären.

Die isländische Regierung hatte die Kaupthing-Bank gestern unter staatliche Kontrolle gebracht. (oku/ap)

Erstellt: 10.10.2008, 16:20 Uhr

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