Fünf neue Airbus für Edelweiss

Plus 350 Arbeitsplätze sowie zusätzliche Destinationen: Der Schweizer Charterflieger Edelweiss baut im grossen Stil aus.

Übernimmt unter anderem Flugzeuge der Swiss: Ein Airbus A332 von Edelweiss Air landet nach dem Direktflug von Cancun, Mexiko, auf dem Flughafen Zürich. (30. April 2009)

Übernimmt unter anderem Flugzeuge der Swiss: Ein Airbus A332 von Edelweiss Air landet nach dem Direktflug von Cancun, Mexiko, auf dem Flughafen Zürich. (30. April 2009) Bild: Steffen Schmidt/Keystone

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Die hauptsächlich zu Feriendestinationen fliegende Fluggesellschaft Edelweiss wird ihre Flotte in den nächsten Jahren markant ausbauen. 2017 übernimmt sie von der Swiss, die wie Edelweiss zum deutschen Lufthansa-Konzern gehört, drei Airbus A340.

Neben diesen drei Langstreckenflugzeugen wird Edelweiss bereits diesen Herbst einen zusätzlichen Airbus A320 einflotten, mit welchem Kurz- und Mittelstreckendestinationen angeflogen werden können. Bereits früher bekannt wurde, dass Edelweiss nächsten Frühling einen zusätzlichen A330 erhalten wird.

350 neue Arbeitsplätze

Mit den insgesamt fünf zusätzlichen Flugzeugen werden beim Schweizer Ferienflieger in den kommenden Jahren über 350 neue Arbeitsplätze geschaffen, hiess es am Donnerstag in einem Communiqué.

Mit dem Flottenausbau kann Edelweiss nach eigenen Angaben bereits jetzt bediente Ziele öfters anfliegen. Zudem werden ab 2016 Rio de Janeiro und Calgary neu ins Streckennetz aufgenommen. Insgesamt wird Edelweiss schliesslich über 12 Flugzeuge verfügen. (sda)

Erstellt: 09.07.2015, 13:51 Uhr

Mehr Passagiere für Swiss

Trotz Einbussen im Juni hat die Swiss im ersten Halbjahr 2015 leicht mehr Passagiere befördert. Die Zahl der Fluggäste stieg um 0,6 Prozent auf rund 7,78 Millionen. Damit ist sie nicht mehr der Überflieger im Lufthansa-Konzern. Die Anzahl der Flugbewegungen reduzierte die Swiss um 0,9 Prozent auf 70«870, wie das Unternehmen am Donnerstag in Zürich mitteilte. Während die Zahl der Europaflüge um 1,3 Prozent abgebaut wurde, flog die Swiss mehr interkontinental ( 2,1 Prozent). In der Folge vergrösserte sich das Angebot an sogenannten Sitzkilometern auf dem gesamten Streckennetz um 1,4 Prozent. Die Anzahl der verkauften Sitzkilometer ( 0,9 Prozent) hielt damit aber nicht ganz mit. Die Auslastung der Flugzeuge sank daher gegenüber dem Vorjahressemester von 81,7 auf 81,3 Prozent. Auch im Frachtgeschäft nahmen die Auslastung (-3,1 Prozentpunkte auf 76,5 Prozent) und die verkauften Tonnenkilometer (-1,7 Prozent) ab. (sda)

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