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Facebook-Börsengang: So berichten wir

Das grösste soziale Netzwerk wagt am Freitag den Gang an die Börse. Wir werden in einem Ticker laufend über das Ereignis berichten.

Kurz vor dem Börsen-Coup: Facebook-Chef Mark Zuckerberg.

Kurz vor dem Börsen-Coup: Facebook-Chef Mark Zuckerberg.

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Um 10 Uhr liefert Tagesanzeiger.ch/Newsnet eine erste Einschätzung zum Börsengang, ab 12 Uhr hält Sie dann unser Ticker den ganzen Tag auf dem Laufenden - mit Informationen zur Kursentwicklung, Stimmen von Analysten und Experten vor Ort. Am Abend folgt ein Fazit, was von Facebooks erstem Börsentag bleibt.

In den Top Ten der grössten Börsengänge?

Firmenchef Mark Zuckerberg will auch dem Börsengang das Maximum herausholen. Wegen der starken Nachfrage bietet das weltgrösste soziale Netzwerk 25 Prozent mehr Aktien an als bislang geplant. Damit könnte die Erstemission der Superlative am Freitag in die Top Ten der grössten Börsengänge vorstossen.

Die Entscheidung des 28-jährigen Facebook-Gründers und Firmenchefs Mark Zuckerberg folgt kurz auf die Anhebung der Preisforderung. Die Aktien werden in einer Spanne von je 34 bis 38 Dollar angeboten statt der zuvor vorgesehenen 28 bis 35 Dollar. An die Anleger gebracht werden sollen nun rund 421 Millionen Aktien, das sind 84 Millionen mehr als bislang angestrebt, wie Facebook am Mittwoch in einer Mitteilung an die Börsenaufsicht erklärte.

Publikumsöffnung der Superlative

Unter den Technologieunternehmen steht Facebook für den mit Abstand grössten Börsengang aller Zeiten. Der US-Internetgigant Google etwa erzielte 2004 nur knapp 2 Milliarden Dollar. Die Nummer eins ist - bis zum geplanten Handelsstart von Facebook am Freitag - noch der deutsche Chipkonzern Infineon mit einem Erlös von 5,9 Milliarden Dollar.

Zusammen mit der sogenannten Mehrzuteilungsoption - eine Art Aktienreserve der beteiligten Banken - könnte der Börsengang von Facebook sogar auf bis zu 18,4 Milliarden Dollar anschwellen.

Damit würde Facebook an die beiden grössten Börsengänge der US-Geschichte anschliessen: Die Kreditkartenfirma Visa hatte 2008 inklusive Mehrzuteilung 19,7 Milliarden Dollar eingenommen und der Autokonzern General Motors im Jahr 2010 nach seinem Neustart 23,1 Milliarden Dollar. Die Rückkehr von GM aufs Parkett war der grösste Börsengang aller Zeiten.

Erstellt: 17.05.2012, 12:48 Uhr

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