In diesen Ländern kann man die Apple Watch schon kaufen

Der Verkauf der Computeruhr hat in Japan bereits begonnen. Der Ansturm blieb aber aus – auch weil Apple selbst unsicher ist.

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Ohne grosses Aufsehen hat heute der Verkauf von Apples Computeruhr begonnen. In der japanischen Hauptstadt Tokio standen am Vormittag vor einem Apple-Geschäft nur rund 30 Kunden, die meisten von ihnen Männer, um sich die Uhr abzuholen. Anders als das neueste iPhone gibt es die Apple Watch vorerst nur auf Vorbestellung. Kunden konnten sie ab dem 10. April im Internet ordern.

Dem Marktforschungsunternehmen NLD Group zufolge hat Apple zum einen nicht genügend Computeruhren, um sie schon in seinen Läden verkaufen zu können. Zum anderen sei das Unternehmen unsicher, wie die Uhr tatsächlich ankomme. Sie ist komplizierter zu bedienen als ein Smartphone.

Zwischen 399 und 11'000 Euro: Die Apple Watch kommt in die Läden. (Video: Reuters)

Die Smartwatch funktioniert in Verbindung mit Apples iPhone. Nutzer können auf dem quadratischen Display der Uhr unter anderem E-Mails abfragen oder auf Strassenkarten nach dem Weg suchen, sie können telefonieren, Nachrichten lesen und Musik hören. Mit dem Bezahldienst Apple Pay wird die Computeruhr zudem zu einer Art elektronischen Geldbörse. Ein zentrales Element sind Gesundheits- und Fitnessanwendungen, die beispielsweise den Puls messen können.

Das günstigste Modell kostet 399 Euro, die Luxusversion in Gelb- oder Rotgold ist für 11'000 Euro zu haben. Am Freitag begann die Auslieferung auch in diesen Ländern:

  • China und Hongkong,
  • Australien,
  • Frankreich,
  • Grossbritannien,
  • Deutschland,
  • USA.

Technologieexperten sehen die sogenannten Wearables, also vernetzte Accessoires, als Markt mit grossem Potenzial. Das Marktforschungsunternehmen IDC rechnet damit, dass dieses Jahr mehr als 45 Millionen solcher Uhren, Armbänder oder Brillen verkauft werden. Das sind mehr als doppelt so viele wie 2014. Allein die Apple Watch dürfte dieses Jahr rund 15,4 Millionen Mal verkauft werden, schätzt die Marktforschungsfirma Strategy Analytics.

(spu/AFP)

Erstellt: 24.04.2015, 09:53 Uhr

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