Newron stürzt an der Börse ab

Die an der Schweizer Börse kotierte Pharmafirma hat in einer Medikamentenstudie einen herben Rückschlag erlitten.

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Das Schmerzmittel Ralfinamide von Newron erwies sich in einer Studie als unwirksam. Die an der Schweizer Börse kotierte Aktie des italienischen Unternehmens stürzte deshalb um fast 60 Prozent ab. In der Studie zur Wirksamkeit bei starken neuropathischen Schmerzen im unteren Rücken habe Ralfinamide keine signifikanten Unterschiede zu einem Placebo erzielt, hatte Newron kurz zuvor mitgeteilt.

Er sei «ausserordentlich überrascht und enttäuscht», erklärte Firmenchef Luca Benatti. Nun müssten die künftig benötigten Entwicklungskapazitäten neu abgewogen werden. Newron, die noch über kein marktreifes Medikament verfügt, hatte per Ende 2009 noch über liquide Mittel von 24,29 Millionen Euro verfügt nach 41,27 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Newron entwickelt auch das Alzheimer- und Parkinson-Medikament Safinamide, das an die deutsche Merck auslizenziert worden ist. (se/sda)

Erstellt: 06.05.2010, 23:00 Uhr

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