Post und SBB geben Schweizern digitale Identität

Ein Login für verschiedene Websites statt verwirrende Passwort-Vielfalt: Mit einem Joint Venture stossen die zwei grossen Staatsbetriebe in einen neuen Bereich vor.

Computertastatur vor einem Bildschirm mit fiktiver Passwort-Anzeige. (Symbolbild)

Computertastatur vor einem Bildschirm mit fiktiver Passwort-Anzeige. (Symbolbild) Bild: Julian Stratenschulte/Keystone

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Eine einheitliche SwissID soll Onlinekäufe und Behördengänge vereinfachen. Laut der SBB und der Post, den Unternehmen hinter dem Projekt, bietet die einheitliche digitale Identität auch mehr Sicherheit.

Die SwissID wird ab heute interessierten Unternehmen und Behörden zur Verfügung stehen. Sie können den einheitlichen Schlüssel in ihre Websites einbauen. Für private Nutzer soll das Angebot kostenlos sein.

Datenschutz gewährleistet

Die Anwender werden mit einem einzigen Login auf verschiedene Onlinedienste zugreifen können, anstatt eine Vielzahl von Benutzernamen und Passwörtern zu verwenden.

Die staatlichen Grossunternehmen versichern, bei der Entwicklung der SwissID hätten Überlegungen zum Datenschutz eine zentrale Rolle gespielt. Der Schutz der Kundendaten sei gewährleistet, die Hoheit über die persönlichen Daten liege stets in den Händen der Anwender. Der Datenschutz sei so «vollumfänglich» eingehalten. (rub)

Erstellt: 16.05.2017, 12:41 Uhr

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