Renommierter Zürcher Wirtschaftsanwalt gestorben

Der ehemalige Zürcher Wirtschaftsanwalt und emeritierte Professor Eric Homburger ist tot. Sein Nachlass an die Fachwelt ist gross.

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Er starb am vergangenen Samstag im Alter von 90 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit, wie die Angehörigen in der Todesanzeige schreiben, die am Mittwoch publiziert wurde.

Homburger habe ursprünglich eine akademische Karriere angestrebt, schrieben einstige Kanzleipartner am 22. Januar zu seinem 90. Geburtstag in der «Neuen Zürcher Zeitung» (»NZZ»). 1957 gründete er aber in Zürich die Anwaltskanzlei Homburger. Sie gilt heute als eine der führenden Wirtschaftsanwaltskanzleien in der Schweiz.

Zweiteiliges Berufsleben

Das Verhältnis von Anwaltsberuf und wissenschaftlicher Tätigkeit prägte Homburgers Berufsleben. Bis zu seiner Emeritierung lehrte der Rechtsprofessor an der Universität Zürich Kartellrecht und Gesellschaftsrecht.

Seine Publikationen stiessen in der Fachwelt auf grosses Echo. Unter anderem verfasste er die Kommentare zum Kartellgesetz (1990) und zum Recht des Verwaltungsrats der Aktiengesellschaft. Immer wieder wurde er auch von den Medien um Einschätzungen und Kommentare gebeten.

Homburger engagierte sich auch stark für seinen Berufsstand: So war er Vorstandsmitglied des Zürcher Anwaltsverbands, Präsident des Schweizerischen Anwaltsverbands und Ersatzmitglied der Aufsichtskommission für die Rechtsanwälte. Zudem war er jahrelang einer der vier Schiedsgerichtspräsidenten der Zürcher Handelskammer. (mrs/sda)

Erstellt: 18.08.2010, 09:59 Uhr

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