Sammelklage gegen Goldman Sachs

Aktionäre der US-Investmentbank haben gemeinsam eine Klage gegen das Institut eingereicht. Ihre Vorwürfe könnten Goldman Sachs teuer zu stehen kommen.

Gewaltig unter Druck: Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein (M.) vor Kurzem vor einem Untersuchungsausschuss des Senats.

Gewaltig unter Druck: Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein (M.) vor Kurzem vor einem Untersuchungsausschuss des Senats. Bild: Keystone

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Die Bank habe ihren Aktienkurs künstlich aufgebläht: Diesen Vorwurf der Aktionäre publizierten zwei Anwaltskanzleien am Montag (Ortszeit) in einer Mitteilung. Die Klage richtet sich demnach gegen das Unternehmen und führende Manager. Den Angaben zufolge reichten die Kanzleien die Klage schon am 30. April vor einem New Yorker Bundesgericht ein.

Die Grossbank Goldman Sachs steht derzeit im Visier der amerikanischen Börsenaufsicht SEC: Diese Behörde hatte vor rund drei Wochen bekannt gegeben, dass sie mit einer Zivilklage gegen die Investmentbank vorgehen werde.

Die SEC wirft der Grossbank vor, Kunden weltweit bei Finanzgeschäften «wesentliche Informationen» vorenthalten zu haben. Die Investmentbank habe sogenannte verbriefte Hypothekenkredite mit Hilfe eines Hedgefonds aufgelegt, der gleichzeitig auf den Wertverlust der Papiere spekuliert haben soll. Investoren sollen dadurch rund eine Milliarde Dollar verloren haben. (raa/sda)

Erstellt: 04.05.2010, 08:32 Uhr

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