Swiss Re plant offenbar Grosskauf

Der Schweizer Rückversicherer ist offenbar am Versicherungsarm der Royal Bank of Scotland interessiert.

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Swiss Re peilt eine Grossübernahme an: Der führende Rückversicherer der Welt soll am Versicherungsarm der Royal Bank of Scotland interessiert sein. Gemeinsam mit dem Private-Equity-Konzern CVC verhandle der Zürcher Finanzkonzern über den Kauf, Grössenordnung: 6 Milliarden Franken. Dafür sollen Swiss Re und CVC 51 Prozent des Versicherungsgeschäfts erhalten.

Dies melden mehrere britische Zeitungen; Swiss Re wollte die Informationen heute nicht kommentieren.

Die Royal Bank of Scotland gehört zu den am schwersten angeschlagenen Opfern der aktuellen Krise, die Regierung in London musste ihr mit einer 20-Milliarden-Pfund-Beteiligung unter die Arme greifen. Seit rund sechs Monaten versucht der Finanzkonzern, sein Versicherungsgeschäft zu verkaufen; mit 18'000 Beschäftigten und 26 Millionen Policen steht es im britischen Markt auf Rang zwei.

Swiss Re musste wegen der Finanzkrise zwar ebenfalls Abschreibungen vornehmen, im zweiten Quartal waren es 363 Millionen, im dritten Quartal 277 Millionen Franken. Zugleich betonte der Rückversicherer stets, dass selbst extreme Marktbedingungen seine Liquidität nicht bedrohen sollten.

Die Aktien von Swiss Re stiegen im frühen Börsenhandel um gut 3.5 Prozent und damit deutlich steiler als der Gesamtmarkt.

Erstellt: 20.10.2008, 10:37 Uhr

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