Syngenta und ChemChina machen Zugeständnisse

Syngenta und ChemChemie wollen die Bedenken der EU-Kartellwächter zerstreuen.

Präsentiert Brüssel Abhilfemassnahmen: Syngenta in Basel. (Archivbild)

Präsentiert Brüssel Abhilfemassnahmen: Syngenta in Basel. (Archivbild) Bild: Fabrice Coffrini/AFP

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Der Basler Agrochemiekonzern Syngenta und der chinesische Staatskonzern ChemChina haben der EU-Wettbewerbsbehörde Zugeständnisse angeboten, um Bedenken der Kartellwächter gegen ihre geplante Fusion zu zerstreuen.

Details wurden in einer Mitteilung auf der Internetseite der EU-Kommission vom 9. Januar jedoch nicht genannt. Die geplante Übernahme Syngentas stösst auf Widerstand. Beide Unternehmen äusserten sich aber zuversichtlich, dass der Zusammenschluss im Volumen von 43 Milliarden Dollar letztlich gelingt.

Erst vor einer Woche war bekannt geworden, dass die EU-Kommission die Frist für die Prüfung der Übernahme auf Antrag der beiden Unternehmen um weitere zehn Tage bis zum 12. April 2017 verlängerte. Die Verlängerung solle den Parteien ausreichend Zeit verschaffen, um Abhilfemassnahmen zu diskutieren, hiess es damals. (chk/sda)

Erstellt: 10.01.2017, 06:58 Uhr

Artikel zum Thema

Chancen für Syngenta-Deal stehen immer noch gut

Geldblog Geringe Hürden für Übernahme durch Chemchina +++ Burckhardt Compression ist Liebling der Leerverkäufer +++ Zukunft von Autoneums Mexiko-Werk gesichert. Zum Blog

EU tritt bei Syngenta-Übernahme auf die Bremse

Die EU-Kommission will die Übernahme des Basler Konzerns Syngenta durch den chinesischen Chemieriesen ChemChina ausführlich unter die Lupe nehmen. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Newsletter

Der ideale Start in den Tag

Sonntags bis freitags ab 7 Uhr die besten Beiträge aus der Redaktion.
Newsletter «Der Morgen» jetzt abonnieren.

Kommentare

Blogs

Von Kopf bis Fuss Schwanger dank Zyklus-App?

Mamablog Zu jung fürs Brett? Blödsinn!

Weiterbildung

Gamen in der Schule

Die Schule bereitet Kinder auf die Arbeitswelt vor. Das Rüstzeug soll auch spielerisch vermittelt werden.

Die Welt in Bildern

Ihr Kopf ist so gross wie das Junge: Das Nashhorn Baby Kiano steht im Zoo von Erfurt neben seiner Mutter. (15. Januar 2019)
(Bild: Martin Schutt) Mehr...