Tesla rutscht tief in die roten Zahlen

Die Elektroautos des US-Herstellers sind begehrt – und ein Verlustgeschäft. Trotzdem hat Tesla milliardenschwere Pläne.

2013 knapp 22'500 Fahrzeuge verkauft: Ein Tesla wird vor einem PR-Event poliert.

2013 knapp 22'500 Fahrzeuge verkauft: Ein Tesla wird vor einem PR-Event poliert. Bild: Keystone

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Der US-Elektroautohersteller Tesla ist im zweiten Quartal trotz eines kräftigen Umsatzanstiegs tiefer in die Verlustzone gerutscht.Unter dem Strich verdoppelte sich der Nettofehlbetrag binnen Jahresfrist auf 61,9 Millionen Dollar, wie das Unternehmen mitteilte.

Die Erlöse stiegen nach den Angaben vom Donnerstag um 90 Prozent auf 769,3 Millionen Dollar. Tesla verkaufte im Berichtszeitraum 7579 E-Autos. Für das laufende Quartal plant das Unternehmen eine Auslieferung von 7800 Fahrzeugen.

Für Gesamtjahr erwartet Tesla 35'000 Auslieferungen vom Model S, das in der günstigsten Variante 70'000 Dollar kostet. 2015 will der Elektroautobauer mehr als 60'000 Stück bauen. 2013 verkaufte Tesla knapp 22'500 Fahrzeuge.

Eine Fabrik für fünf Milliarden

Tesla Motors will zusammen mit dem japanischen Elektronikkonzern Panasonic eine riesige Fabrik für Hochleistungsakkus bauen. Die sogenannte Gigafactory solle in den USA entstehen, teilten beide Unternehmen am Donnerstag mit. Sie verständigten sich nach eigenen Angaben darauf, dass sich Tesla um das Grundstück kümmern solle.

Panasonic werde die zylindrischen Lithiumionen-Zellen herstellen und in die Ausrüstung investieren. Die Gigafactory wird schätzungsweise zwischen vier und fünf Milliarden Dollar kosten. (ldc/sda)

Erstellt: 01.08.2014, 06:59 Uhr

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