Uber-Fahrdienst ist über 50 Milliarden Dollar wert

Das amerikanische Unternehmen Uber investiert eine Milliarde Dollar in Indien. Taxiunternehmer weltweit kritisieren das Geschäftsmodell als unlauteren Wettbewerb.

Weltweit protestieren Taxifahrer gegen den Fahrdienstanbieter Uber: «Uber raus» steht auf der Windschutzscheibe eines Taxis in Kolumbien. (29.7.2015)

Weltweit protestieren Taxifahrer gegen den Fahrdienstanbieter Uber: «Uber raus» steht auf der Windschutzscheibe eines Taxis in Kolumbien. (29.7.2015) Bild: Mauricio Duenas/Keystone

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Der umstrittene Fahrdienstanbieter Uber aus den USA hat laut einem Bericht des «Wall Street Journal» eine Kapitalerhöhung von fast einer Milliarde Dollar unter Dach und Fach gebracht. Der Wert des Unternehmens steige damit auf über 50 Milliarden Dollar.

An den jüngsten Investitionen seien der US-Technologiekonzern Microsoft und das indische Medienhaus Bennett Coleman & Co. beteiligt, schrieb die Zeitung am Freitag. Uber kommentierte den Bericht nicht und verwies auf eine Grundsatzankündigung vom Mai.

Uber vermittelt über Smartphone-Apps und im Internet Fahrten in verschiedenen Angebots- und Preisklassen. Für Ärger sorgt vor allem der Dienst UberPop, der sich auf private Gelegenheitsfahrer und deren Autos stützt.

Der Konzern betrachtet sich selbst als reinen Dienstleistungsvermittler, der nur eine neue technische Möglichkeit anbietet, um eigenständige Fahrer und Passagiere zusammenzubringen. Die Taxibranchen in vielen Staaten kritisieren das Geschäftsmodell jedoch als unlauteren Wettbewerb. (ij/sda)

Erstellt: 01.08.2015, 12:25 Uhr

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