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Adoboli war ein Ladendieb – UBS liess ihn dennoch spekulieren

Die Bank wusste von den Charakterschwächen jenes Händlers, der ihr einen Verlust von insgesamt 2,3 Milliarden Dollar einhandelte. Sie beförderte ihn trotzdem.

Hat IT-Zubehör gestohlen: Kweko Adoboli auf dem Weg zur Gerichtsverhandlung in London. (15. November 2012)
Hat IT-Zubehör gestohlen: Kweko Adoboli auf dem Weg zur Gerichtsverhandlung in London. (15. November 2012)
Keystone

Kweku Adoboli, der Händler, welcher der UBS einen Verlust von 2,3 Milliarden Dollar bescherte, war offenbar auch ein Dieb. Bei einem Besuch in New York wurde er vor einigen Jahren von der Polizei verhaftet, weil er in einem Laden IT-Zubehör gestohlen hatte. Dass er dafür nie von einem Gericht verurteilt wurde, lag einzig daran, dass es in der Angelegenheit zu einem Vergleich kam. Das Pikante an der Geschichte ist, dass die UBS von dem Vorfall wusste und ihn trotzdem jahrelang mit Milliardenbeträgen spekulieren liess. Und nicht nur das: Adoboli wurde auch noch befördert.

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