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Ärzte klagen über zermürbenden Kleinkrieg

Gegen Krankheiten wie Krebs werden oft Medikamente eingesetzt, die dafür nicht zugelassen sind. Ärzte streiten sich mit den Krankenkassen, ob diese die Kosten trotzdem übernehmen. Eine unabhängige Stelle soll Abhilfe schaffen.

Von Andreas Möckli
Medikamente wirken zum Teil auch in Therapien, für die sie offiziell gar nicht zugelassen sind. Foto: iStock
Medikamente wirken zum Teil auch in Therapien, für die sie offiziell gar nicht zugelassen sind. Foto: iStock

Martin Fey spricht von einem zermürbenden Kleinkrieg. Der Chefarzt der Onkologie am Inselspital Bern möchte für einen Patienten eine Therapie einsetzen, die nicht offiziell zugelassen ist. Konkret handelt es sich um einen über 80-jährigen Mann, der vor rund fünf Jahren an Prostatakrebs erkrankt ist. Mittlerweile haben sich bei ihm Metastasen gebildet, die nicht mehr operiert werden können.

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