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Afrika feiert den CS-Boss

Tidjane Thiam ist der erste Afrikaner, der einen internationalen Konzern leitet. Und das soll erst der Anfang sein.

Im Blickpunkt der Öffentlichkeit: Tidjane Thiam, der neue CS-Chef. Foto: Keystone
Im Blickpunkt der Öffentlichkeit: Tidjane Thiam, der neue CS-Chef. Foto: Keystone

In der African Leadership Academy am Stadtrand von Johannesburg hört man Sektkorken knallen. Die Ernennung des Ivorers Tidjane Thiam zum Credit-Suisse-Chef leite einen weltweiten Trend ein, sagt der Gründer der Eliteschmiede, Frederick Swaniker, gegenüber dem «Tages-Anzeiger»: Die «besten Unternehmen» hielten nach den «besten Talenten» Ausschau – ganz egal, welche Hautfarbe diese Führungspersönlichkeiten hätten oder aus welcher Weltregion sie kämen. Der Ökonom aus Ghana ist davon überzeugt, dass «in 10 bis 15 Jahren» noch wesentlich mehr Chefs globaler Unternehmen aus dem bislang marginalisierten Erdteil Afrika kämen: «Schon heute bringen wir in unserer Akademie Nachwuchskräfte hervor, die ihre Gegenüber in Europa oder den USA in den Schatten stellen.»

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