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AIG belohnt Manager mit Luxusferien

Weniger als eine Woche nach der staatlichen Rettungsaktion für den US-Versicherungskonzern AIG hat das Unternehmen einigen seiner Manager einen Aufenthalt in einem kalifornischen Luxusresort spendiert.

Auf der Rechnung in Höhe von insgesamt 440'000 Dollar standen unter anderem Wellness-Behandlungen, Golf-Trips und Galamenüs. Das teilte ein Ermittlungsausschuss des US-Kongresses am Dienstag mit, der sich mit dem Kollaps und der anschliessenden Teilverstaatlichung der American International Group beschäftigt.

An dem Ausflug nahmen zwar keine Manager aus dem Bereich Finanzdienstleistungen teil, der für die Probleme der AIG verantwortlich ist. Die Abgeordneten in Washington zeigten sich aber dennoch empört über die hohen Ausgaben so kurz nach der Beinahe-Pleite. «Die Durchschnittsamerikaner leiden», sagte der demokratische Parlamentarier Henry Waxman. «Sie verlieren ihre Jobs, ihre Häuser und ihre Krankenversicherungen. Trotzdem haben es sich AIG-Manager weniger als eine Woche, nachdem die Steuerzahler den Konzern gerettet haben, in einem der exklusivsten Resorts des Landes gutgehen lassen.»

Die US-Notenbank hatte die AIG am 16. September mit einer Kapitalspritze von 85 Milliarden Dollar gerettet. Der vorangehende Kollaps des Unternehmens hatte die Eskalation der US-Finanzkrise nochmals deutlich verschärft.

AP/mbr

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