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Börsensturz kostet Pensionskassen 24 Milliarden

Die Talfahrt an den Aktienbörsen beschert den Vorsorgeeinrichtungen derzeit herbe Verluste. Für Analysten ist klar: Die Leistungen müssen gesenkt werden.

Seit Anfang Jahr kennt die Entwicklung nur eine Richtung: nach unten (Verlauf SMI von Dienstag, 9. Februar 2016).
Seit Anfang Jahr kennt die Entwicklung nur eine Richtung: nach unten (Verlauf SMI von Dienstag, 9. Februar 2016).

Die Verwerfungen an den Aktienbörsen belasten die Schweizer Vorsorgeeinrichtung. Die meisten Pensionskassen haben zwischen einem Viertel und einem Drittel ihres Kapitals in Aktien angelegt. Gemäss aktuellstem Pensionskassen-Barometer der Credit Suisse sind durchschnittlich 13,8 Prozent der PK-Gelder in Schweizer Aktien investiert, weitere 17,3 Prozent in ausländische Titel. Die Mittelwerte trügen allerdings: So gibt es Kassen, deren Aktienanteil deutlich tiefer ist, andere Institutionen fahren mit deutlich höheren Aktienquoten. Dass der Swiss-Market-Index seit Jahresbeginn 14 Prozent eingebüsst hat und die Aktienkurse mittlerweile so tief notieren wie seit über zwei Jahren nicht mehr, reisst bei praktisch allen Pensionskassen den Portfoliowert nach unten. So hat ein typisches PK-Portfolio mit einem Aktienanteil von 25 Prozent von Anfang Jahr bis Ende letzter Woche gemäss den täglich von der Bank Pictet berechneten BVG-Indizes 1,4 Prozent an Wert eingebüsst. Bei Anlagestrategien mit einem Aktienanteil von 40 Prozent beliefen sich die Verluste sogar auf 3 Prozent.

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