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Aktionärsrechte sind nach wie vor oft eingeschränkt

Vielen Aktionären ist es gar nicht möglich, abzustimmen, da ihre Titel bei den Firmen nicht eingetragen sind.

Die Stimmrechtsberater haben mit ihrer Kritik in den vergangenen Jahren viel ­erreicht. Dennoch bleiben zahlreiche Forderungen unerfüllt. Dies zeigt sich etwa an der neusten Studie des Stimmrechtsberaters Z-Rating mit Gregor ­Greber an der Spitze. «Nach wie vor schränken 39 Prozent der von uns untersuchten Unternehmen die Aktionärsrechte ein», sagt Greber. So kennen etwa 24 Firmen noch immer Stimm­rechts­beschränkungen.

Ein Ärgernis in diesem Zusammenhang seien die sogenannten Dispo­aktien. Dies ist jener Teil der Titel, die nicht im Aktienbuch eingetragen und somit an der Generalversammlung nicht stimmberechtigt sind. Dieser Dispobestand beträgt im Durchschnitt 21 Prozent. Dies erhöht gerade bei kleineren Firmen mit einem hohen Dispobestand das Gewicht jener Aktionäre wie etwa Pensions­kassen, die tatsächlich abstimmen. Ihr Einfluss und ihre Verantwortung werde dadurch grösser, gibt Greber zu bedenken. Beträgt der Dispobestand 40 Prozent und mehr wie etwa bei Actelion oder Meyer Burger, können gewichtige Aktionäre grossen Einfluss auf den Ausgang der Abstimmungen nehmen.

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