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Allianz mit Gewinneinbruch

Europas grösster Versicherer Allianz hat im zweiten Quartal 2010 trotz operativer Fortschritte deutlich weniger verdient.

Zeigt sich zufrieden: Allianz-Konzernchef Michael Diekmann.
Zeigt sich zufrieden: Allianz-Konzernchef Michael Diekmann.

Nach einem Gewinn von 1,1 Milliarden Euro im zweiten Quartal hat die Allianz ihre Prognose für das laufende Jahr bekräftigt. Der grösste europäische Versicherungskonzern steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14,5 Prozent auf 25,4 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag in München mitteilte. Das operative Ergebnis stieg um 22,7 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro.

Der Gewinn sank allerdings trotz des gestiegenen operativen Ergebnisses um gut 800 Millionen Euro. Vor einem Jahr hatte die Allianz noch grosse Mengen Aktien gewinnbringend verkauft, jetzt realisierte sie weit weniger Gewinne aus ihren Anlagen. Vor allem deswegen hatte der Konzern im Vorjahresquartal im nichtoperativen Bereich noch ein Plus von 548 Millionen Euro gemeldet, während sich diesmal ein Minus von 597 Millionen Euro ergab.

Konzernchef Diekman ist zufrieden

Im ersten Halbjahr hat die Allianz ihren Umsatz um 12,2 Prozent auf 56 Milliarden Euro gesteigert. Das operative Ergebnis legte um 21,7 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro zu und beim Gewinn ergab sich ein Plus von 15,7 Prozent auf 2,67 Milliarden Euro.

Allianz-Chef Michael Diekmann zeigte sich mit dem ersten Halbjahr zufrieden. Das «sehr gute Ergebnis» mache ihn zuversichtlich, dass der Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr erfüllen werde. Das Unternehmen hat ein operatives Ergebnis zwischen 6,7 und 7,7 Milliarden Euro angekündigt.

SDA/jak

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