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Alpiq will Stromangebot verdoppeln

In Europa sind die Strompreise im Keller. Trotzdem investiert der Schweizer Energiekonzern Milliarden.

Die Staumauer von Emosson: Hier entsteht unterirdisch das neue Pumpspeicherwerk Nant de Drance.
Die Staumauer von Emosson: Hier entsteht unterirdisch das neue Pumpspeicherwerk Nant de Drance.
Keystone

Die Nachwehen der Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa sind noch nicht verdaut, der Stromverbrauch bleibt gedämpft, während viele Gas-, Kohle-, Wind- und Sonnenkraftwerke ans Netz gehen. Zudem hat Deutschland die Laufzeit seiner Atomkraftwerke verlängert. Deshalb gibt es Überkapazitäten, die auf den Strompreis drücken. Am eklatantesten wirkt sich dies bei den Pumpspeicherwerken aus: Noch 2008 konnten diese ihren Strom zu Spitzenzeiten fast zu jedem Preis absetzen, heute sind die Preisunterschiede im Tagesverlauf viel kleiner. Die Folgen zeigen sich im Jahresbericht 2010 des Energiekonzerns Alpiq: Er hat zwar 8 Prozent mehr Strom abgesetzt, aber trotzdem einen Umsatzrückgang um 5 Prozent erlitten.

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