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Apple im Höhentraining

Noch nie hat ein Konzern einen Marktwert erreicht wie Apple. Doch Ex-Weltmeister IBM und Microsoft lehren, dass jedes Unternehmen irgendwann an Grenzen stösst.

Walter Niederberger

Schon mit dem Tod von Steve Jobs wurde Apple das Ende der Expansion vorausgesagt. Doch der Konzern hat in den letzten vier Jahren sogar noch beschleunigt und an der Börse einen einsamen Marktwert erreicht. Die Luft scheint dünner. Dabei hat Apple, gemessen an den Leistungen von früheren Schwergewichten wie IBM und Microsoft, sogar noch Raum nach oben. Anders als diese beiden Konzerne profitiert Apple erstmals von einem echt globalen IT-Markt und von der Marktöffnung in China, wo das Unternehmen mit dem iPhone zum ersten Mal sogar mehr Umsatz macht als in den USA.

Indessen gibt es auch erste Warnzeichen. So überschritt Apple dieses Frühjahr an der Börse eine wichtige Schwelle. Im Februar erreichte der Konzern einen doppelt so hohen Marktwert wie die nächstfolgende Firma (Microsoft) im Börsenindex der 500 grössten US-Firmen. Das hat sich inzwischen leicht ­verändert, da Microsoft etwas mehr ­zugelegt hat als Apple.

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